Kunst

Ausstellungen in der Hospitalkirche und/oder im Hospitalhof,

Büchsenstraße 33, 70174 Stuttgart (wo nicht anders angegeben)

 

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Ausstellung »Roland Fischer. Nah und Fern«

Donnerstag, 15. März 2018, 19:00 Uhr Hospitalhof

Vernissage »Roland Fischer. Nah und Fern«

Fotoarbeiten

Der international renommierte Fotokünstler Roland Fischer zeigt vom 15.03. bis 16.05. im Hospitalhof unter dem Titel »Nah und Fern« eine Auswahl aus drei konzeptionellen Serien: den großformatigen Portraitaufnahmen von Nonnen und Mönchen, den Fassaden und den Kathedralen. Fischers Themen sind der Mensch und die Orte seiner Existenz. Die Arbeiten zeichnen sich durch eine dialektische Herangehensweise aus und lenken den Blick auf die Polarität menschlicher Identitätserfahrung.

Fischers Arbeiten wurden weltweit bereits in mehr als 40 institutionellen Einzelausstellungen gezeigt, wie dem Musée d’Art Moderne in Paris, der Pinakothek der Moderne in München oder dem CGAC in Santiago de Compostela.

INFO: www.rolandfischer.com

Mittwoch, 16. Mai 2018, 19:00 Uhr, Hospitalhof,

Finissage

Prof. Dr. Klaus Jan Philipp, Institut für Architekturgeschichte, Prof. Dr. Tilman Osterwold, Kunsthistoriker, und Monika Renninger, Evang. Bildungszentrum Hospitahof, im Gespräch mit Roland Fischer, Fotokünstler 

István Nádler - Der Bilderzyklus »Die Sieben Worte«

Vom 19. bis 30. März 2018 wird in der Hospitalkirche der von dem ungarischen Maler István Nádler geschaffene Gemäldezyklus über die Sieben Worte Jesu am Kreuz gezeigt.

In Zusammenarbeit mit dem Ungarischen Kulturinstitut

István Nádler ist einer der bedeutendsten zeitgenössischen bildenden Künstler Ungarns. 1938 geboren, ist er seit Jahrzehnten nicht nur in Ungarn, sondern auch international präsent. Er ist mit Arbeiten sowohl in der Ungarischen Nationalgalerie wie im Museum Ludwig in Budapest vertreten. Obwohl Träger höchster Auszeichnungen in seinem Heimatland und trotz seines internationalen Ansehens ist seine Stellung in Ungarn wegen seiner kritischen Haltung zur derzeitigen ungarischen Regierung kontrovers. Eine enge jahrzehntelange Freundschaft verbindet ihn mit Arnulf Rainer. Besondere Bedeutung für seine malerische Arbeit hat seine enge Beziehung zur - auch zeitgenössischen - Musik (er hat einen bemerkenswerten von der Musik György Ligetis inspirierten Zyklus geschaffen) und zu asiatischer Spiritualität. 2008 hat die Stadt Fellbach eine große Ausstellung mit Werken von Nádler veranstaltet, zu deren Eröffnung Péter Esterházy eine Rede gehalten hat.

In zweijähriger Arbeit hat Nádler in freier Arbeit (ohne Auftrag) einen Zyklus zu den sieben Worten Jesu am Kreuz geschaffen, inspiriert von der neutestamentlichen Überlieferung, aber auch von seinem Umgang mit philosophischem Denken und asiatischer Spiritualität. Es sind großformatige (200 x 150 cm), abstrakte Farbkompositionen, in strenger, aber sehr lebhafter Form- und Farbgebung, die Texte deutend mit klar erkennbaren leitmotivischen Bezügen zur Kreuz-Form. Erstmals öffentlich gezeigt wurde der Zyklus im April 2017 im Museum der Stadt Budapest in Budapest-Kiscelli in den Mauern einer ehemaligen gotischen Klosterkirche.

Die sieben Arbeiten werden in der Hospitalkirche in den beiden letzten Passionswochen gezeigt.

Montag, 19. März 2018, 19:00 Uhr, Hospitalkirche, Büchsenstr. 33, Stuttgart

Eröffnungsveranstaltung: Der Bildzyklus „Die Sieben Worte“

Grußwort: Dezsö B. Szabö, PhD. Leiter, Ungarisches Kulturinstitut Stuttgart

Werkeinführung: Christa Linsemaier-Wolf, Leiterin des Kulturamts der Stadt Fellbach

Musikalische Gestaltung: Michael Sattelberger, Kirchenmusiker an der Hospitalkirche, Joachim Hess, Violoncello

Lesungen: Mirjam Dienst, Theologische Betrachtungen: Pfarrer Eberhard Schwarz

 

Geöffnete Kirche zum Besuch des Bildzyklus:

Vom 20. März bis 31. März, montags bis freitags jeweils von 11:00 Uhr bis 17:00 Uhr und samstags von 11:00 Uhr bis 15:00 Uhr.

 

 

Donnerstag, 07. Juni 2018, 18:30 Uhr, Staatsgalerie, Konrad-Adenauer-Str. 32, Stuttgart

Was Randfiguren über Kunst und Künstler sagen

Die Literaturwissenschaft lässt keinenZweifel daran, dass es oft gerade die Randfiguren sind, die Erzählungen, Romane, Theaterstücke zu großer Kunst machen: Widerständige, störende, fremd bleibende Gestalten, die eben so wichtig sind für ein komplexes Werk.Wie ist das in der bildenden Kunst? Lassen sich Werke von den »Nebenfiguren« her besser erschließen und verstehen? »Outen« oder verbergen sich die Künstler selber nicht immer wieder in solchen Randgestalten?

MIT: Judith Welsch-Körntgen, freie Museumspädagogin; Kirchenrat Reinhard Lambert Auer, Kunstbeauftragter der Evang. Landeskirche; Pfarrer Eberhard Schwarz, Citykirchen Stuttgart. KOSTENBEITRAG: 12,00 € / 10,00€ Eintritt Staatsgalerie