Große Texte der Bibel – neu gelesen


Wie sollen wir heute biblische Texte lesen?

„Klassische“ biblische Texte zeigen, wie unterhaltsam, inspirierend und hilfreich sie heute für uns sind.


Mensch!


Es gehört zum Wesen des Menschen, sich Fragen über sich selbst zu stellen. Wozu bin ich da? Was soll ich tun? Was ist der Mensch? In der europäischen Aufklärung war es beispielhaft Kant, der dieses Fragen nach dem Sinn und nach der Bestimmung unseres Daseins auf den Punkt gebracht hat. Mit seinen Antworten blieb er allerdings vorsichtig und wäre es heute wohl noch mehr. Niemand weiß in unserer Gegenwart, in welche Richtung sich das Menschsein und das Leben überhaupt entwickeln wird. Die Fortschrittszuversicht vergangener Jahrhunderte ist längst tiefer Skepsis und Sorge gewichen. Weder die Zukunft noch der Himmel liefern Antworten auf die Frage nach dem Menschsein frei Haus. Auch in den biblischen Überlieferungen liegen Antworten nicht einfach auf der Hand. Sie begegnen verborgen in Geschichten, Gleichnissen, Metaphern, Erzählungen … und in der Aufgabe, uns selbst im Lesen, Hören, Fragen ins Menschsein auf den Weg zu machen.

MIT Pfarrer Eberhard Schwarz

KOSTENBEITRAG entfällt

Ort: Hospitalhof, Büchsenstr. 33, 70174 Stuttgart (wo nicht anders angegeben)


Imago – Gottes Ebenbilder

»Was ist der Mensch, dass du seiner gedenkst?« (Psalm 8)

Mittwoch,14.09.2022, 18:00-19:30 Uhr


Körper - der weltoffene Raum unserer Erfahrungen

»Was willst du, dass ich für dich tun soll?« (Markus 10, 46-52)

Mittwoch, 12.10.2022, 18:00-19:30 Uhr


Glauben – hoffen – lieben: Der Mensch und seine Spiritualität

»Der Mensch lebt nicht vom Brot allein.« (Matthäus 4,1-11)

Mittwoch, 09.11.2022, 18:00-19:30 Uhr


Sünder - Der Mensch, der den Sinn zu sich selbst hinwendet.

»Wem ihr euch zu Sklaven macht, um ihm zu gehorchen, dessen Sklaven seid ihr«. (Römer 6,1-19)

Mittwoch, 07.12.2022, 18:00-19:30 Uhr


Grenzüberschreitungen: Ich - Du - Wir

»Ihr aber seid der Leib Christi und jeder von euch ein Glied«. (1.Korinther 12,12-31)

Mittwoch, 11.01.2023, 18:00-19:30 Uhr


Der neue Mensch - Wir Unvollendeten

»Zieht den neuen Menschen an« (Epheser 4,22-32)

Mittwoch 08.02.2023, 18:00-19:30 Uhr


Wer bin ich?


Wer bin ich?

Geschichten von Wandlung, Befreiung, Veränderung und Aufbruch

 Unübersehbar sind Identitätsfragen zurückgekehrt in die gesellschaftlichen Debatten unserer Gegenwart. Wer bin »ich« und wer sind »wir«? In den biblischen Erzählungen gibt es ein merkwürdiges Spiel mit Namen und mit Identitäten: Aus Abram wird Abraham, aus Sarai Sara. Aus Jakob wird Israel, aus Simon wird Petrus und aus Saulus Paulus. Namen ändern sich, Herkünfte verlieren ihre bestimmende Bedeutung, Identitäten sind nicht festgeschrieben. Auf alte Lebenskonzepte folgen neue. Es scheint, als habe der Mensch ein »Jenseits von sich selbst«. Mit der Taufe institutionalisiert das Christentum die Offenheit des »wer ich bin«. Was bedeutet diese Offenheit für das Verständnis unseres eigenen Ichs?

Eine Begegnung mit biblischen Personen, Geschichten und mit der Frage nach unserem Standort in der Welt.

MIT Pfarrer Eberhard Schwarz

KOSTENBEITRAG: entfällt

Ort: Hospitalhof, Büchsenstr. 33, 70174 Stuttgart (wo nicht anders angegeben)


Mi 29.03.23, 18:00-19:30 Uhr, Hospitalhof, Büchsenstr. 33

Abram – Abraham, Sarai – Sara

»Darum sollst du nicht mehr Abram heißen, sondern Abraham soll dein Name sein« (Genesis 17)


Mi 19.04.23, 18:00-19:30 Uhr, Hospitalhof, Büchsenstr. 33

Simon – Petrus

»Du bist Petrus, und auf diesen Felsen will ich meine Gemeinde bauen« (Matthäus 16,13-20) 


Mi 17.05.23, 18:00-19:30 Uhr, Hospitalhof, Büchsenstr. 33

Saulus – Paulus

»Nun lebe nicht mehr ich, sondern Christus lebt in mir« (Galater 2,11-21)


Mi 21.06.23, 18:00-19:30 Uhr, Hospitalhof, Büchsenstr. 33

Ein Mann aus Äthiopien, ein Kämmerer

»Siehe, da ist Wasser; was hindert's, dass ich mich taufen lasse?« (Apostelgeschichte 8,26-30) 


Mi 12.07.23, 18:00-19:30 Uhr, Hospitalhof, Büchsenstr. 33

Jakob – Israel

»Du sollst nicht mehr Jakob heißen, sondern Israel; denn du hast mit Gott und mit Menschen gekämpft und hast gewonnen.« (Genesis 32,32-33)