Vita Contemplativa

Kurzvortrag – Stillemeditation – Gespräch in der Hospitalkirche

Das Christentum lebt aus einem Jahrtausende alten, reichen Schatz spiritueller Erfahrungen. Die Vita Contemplativa lädt ein zu einer Begegnung mit berühmten Texten, Meditationen und geistlichen Übungen. Eintritt frei.

Jeweils dienstags, 18:00 Uhr bis ca. 19:30 Uhr.

Leitung: Pfarrer Siegfried Finkbeiner, Thomas Moser, Pfarrer Ital Schadewaldt, Pfarrer Eberhard Schwarz

Dienstag, 13. März 2018, 18:00-19:30 Uhr, Hospitalkirche, Büchsenstr. 33

Bernhard Welte - Das Licht des Nichts - von der Möglichkeit neuer religiöser Erfahrung

Die Abwesenheit Gottes ist ein Lebensgefühl vieler Menschen unserer Zeit. Bernhard Welte zeigt, dass diese religiöse Krise ein verändertes ganzheitlicheres Bewusstsein hervorbringen kann.

MIT Siegfried Finkbeiner

 

Dienstag, 17. April 2018, 18:00-19:30 Uhr, Hospitalkirche, Büchsenstr. 33

Elisabeth Cruciger – Frauen erneuern die Spiritualität

Was wäre aus der Reformation geworden ohne die starken Frauen? Nur ein einziges Lied ist in unserem Gesangbuch von der ersten protestantischen Dichterin Elisabeth Cruciger (1500-1535). Doch ihr Lied zeigt, die Frauenmystik gehört zur Reformation, zumal das Herz der evangelischen Tradition mystisch schlägt. Es lohnt sich ihren reformatorischen Impulsen auch für unsere Spiritualität nachzusinnen.

MIT Ital Schadewaldt

 

Dienstag, 24. April 2018, 18:00-19:30 Uhr, Hospitalkirche, Büchsenstr. 33

Les Murray – Heilungen in der Mitte des Tages

Die Gabe des Dichters bestehe darin, das Religiöse und Göttliche in jeden Kontext einzuweben, ohne den Boden zu verlieren (Holger Pils über Les Murray). Murray, Jahrgang 1938, gilt als wichtigster zeitgenössischer Dichter Australiens. Er ist ein Apologet der Natur, der Bauern, der harten Dinge des Alltags, der seine Lyrik „To the Glory of God“ schreibt.

MIT Eberhard Schwarz

 

Dienstag, 08. Mai 2018, 18:00-19:30 Uhr, Hospitalkirche, Büchsenstr. 33

Evagrius Ponticus über das Gebet

Der „Theologe der Wüste“, wie Evagrius Ponticus (ca. 345-399) auch bezeichnet wird, spricht in fast allen seinen Schriften auch über das Gebet. Mit seinem Traktat De Oratione hat er diesem Thema ein eigenes Werk gewidmet, das bis heute ein Klassiker vor allem der ostkirchlichen Spiritualität geblieben ist.

MIT Thomas Moser

 

Dienstag, 12. Juni 2018, 18:00-19:30 Uhr, Hospitalkirche, Büchsenstr. 33

Erleuchtung

In allen Religionen spricht man von umfassenden und den ganzen Menschen ergreifenden religiösen Phänomenen, die eine neue Dimension in das Leben bringen können. Wie redet man von Erfahrungen, für die es kaum Worte gibt, wo man eher schweigen sollte?

MIT Siegfried Finkbeiner

 

Dienstag, 26. Juni 2018, 18:00-19:30 Uhr, Hospitalkirche, Büchsenstr. 33

Franz Dodel - eigenartig wie rastlos wir unterwegs sind

Unter dem Titel "Nicht bei Trost" schreibt Franz Dodel (geb. 1949), Schweizer Schriftsteller und Theologe (Promotion über das frühe Mönchtum in Ägypten) an einem mehrfach ausgezeichneten "never-ending Haiku", dem Zeugnis einer sensiblen, immer wieder überraschenden spirituellen Erkundungsreise zu Gott, Welt, Ich - ohne den Zwang, ankommen zu müssen.

MIT Eberhard Schwarz

 

Dienstag, 10. Juli 2018, 18:00-19:30 Uhr, Hospitalkirche, Büchsenstr. 33

Jakob Böhme – naturnaher Mystiker und Theosoph

Jakob Böhmes (1575-1624) Anliegen war es, dem Bedürfnis nach einer tiefgreifenden spirituellen und philosophischen Erneuerung Ausdruck zu verleihen. Er wirft Fragen auf, die heute noch aktuell sind. Mit deutlichen Worten wandte er sich gegen Krieg und Gewalt. Die Welt als Ganzes sehen und Gegensätze vereinen - das war die Maxime des universalen Theosophen und naturnahen Mystikers.

MIT Ital Schadewaldt

 

Dienstag, 24. Juli 2018, 18:00-19:30 Uhr, Hospitalkirche, Büchsenstr. 33

Die Bedeutung des Mystischen für Wittgensteins Ethik

Ludwig Wittgenstein (1889-1951) war einer der einflussreichsten Philosophen des letzten Jahrhunderts. Über seine gesamte philosophische Entwicklung hinweg hat er sich mit Problemen der Ethik beschäftigt und dabei auch deren mystische Seite betrachtet.

MIT Thomas Moser