Literatur und Religion

Lesungen, Diskussionen, Autorenstunden rund um das Thema Literatur

Die nächsten Termine:

Treffpunkt Lyrik

Lyrik im 20. und 21. Jahrhundert

Ein Leseseminar.

„Was wir von den Dichtern wollen, sind die Zeichen, die leuchtenden, brennenden, ätzenden, lieblichen Zeichen, die sie aus ihren Träumen gewinnen.“ (Peter von Matt)

Es wird schwerpunktmäßig deutschsprachige Lyrik des 20. und 21. Jahrhunderts gelesen und besprochen.

Leitung: Pfarrer i. R. Harald Nehb, Stuttgart

Termine:

jeweils 09.03., 06.04., 04.05., 22.06., 20.07.2017

Ort: Hospitalhof, Büchsenstr. 33, 70174 Stuttgart

Anmeldung im Citykirchenbüro, Tel. 0711 / 2068-317; citykirchen-stuttgart@elk-wue.de

Kostenbeitrag für alle Abende: 20,- €

 

Donnerstag 13. Juli 2017, 20:00 Uhr – 22:00 Uhr

 

Unter Sternen: Neue Poesie und ihre Wahlverwandtschaften

 

Lesung und Gespräch

 

Ilma Rakusa und Orsolya Kalász

 

Moderation: Helmut Böttiger

 

Musik: Michael Sattelberger, Orgel

 

Unter Sternen“ verbindet strahlende Schönheiten zeitgenössischer Poesie mit ihren leuchtenden Vorfahren der Literaturgeschichte. Zeitgenössische Dichterinnen entwickeln in ihren Texten Klang- und Bildlandschaften, die immer auch schimmernde, leuchtende Anleihen aus der Literaturgeschichte sichtbar, hörbar werden lassen. Im Late-Night-Sommerformat „Unter Sternen“ greifen wir diese Landschaft der lyrischen Resonanzen auf und verbinden Lesungen aktueller Texte mit alten Texten, auf die sie sich beziehen. In diesem Jahr sind die Lyrikerin, Autorin und Übersetzerin Ilma Rakusa sowie die Lyrikerin und Übersetzerin Orsolya Kalász zu Gast. Im April dieses Jahres wurde Kalász für Ihren Band "Das Eine" mit dem Peter-Huchel-Preis ausgezeichnet. "Bei Orsolya Kalász kommt das Staunen, das am Anfang aller Poesie steht, zu seinem Recht: In einer offenen, dem Fremden sich aussetzenden Poetik tastet sich ihr Band "Das Eine" durch das Labyrinth des Erkennens, Benennens und Verwandelns von Welt. Kalász' Gedichte verleihen dem Liebesgedicht neue Impulse, indem sie es mit den Wappentieren der Heraldik und den Fabelwesen des Traums bevölkern", heißt es in der Jurybegründung. Orsolya Kalász wurde in Ungarn geboren, lebt heute in Berlin, schreibt Lyrik und übersetzt Literatur aus dem Ungarischen ins Deutsche und umgekehrt. Ilma Rakusa, für ihr Werk in diesem Jahr mit dem Berliner Literaturpreis ausgezeichnet, wurde 1946 in der Slowakei geboren, verbrachte ihre frühe Kindheit in Budapest, Ljubljana und Triest und siedelte nach Zürich über, wo sie auch heute lebt. Sie veröffentlichte vielfach ausgezeichnete Lyrik-, Erzähl- und Essaybände, übersetzt aus dem Russischen, Serbokroatischen, Ungarischen und Französischen und ist als Publizistin und als Lehrbeauftragte tätig. "Langsames Licht" heißt ihr jüngster Gedichtband, der die Themen und poetischen Verfahren ihres gesamten Werks exemplarisch zeigt; ihr Ort ist dabei die ganze Welt, zoomt aber immer wieder in die mittel- und osteuropäischen Länder hinein. 
 

 

Eine Kooperation des Literaturhauses Stuttgart mit dem Evangelischen Bildungszentrum Hospitalhof und dem ungarischen Kulturinstitut.

 

Hospitalkirche, Büchsenstraße 33

 

Eintritt: 12,-/10,-/6,- Euro